Wednesday, January 14, 2009
Wir machen nun ernst..
Klickrausch
frank’s raum – und zeitdiskontiuum reloaded!
Auf vielfachen Wunsch geht es nun nach kaum zwei Jahren weiter. Ich konnte die Zeit gut nutzen, um jede Menge Gadgets einzusammeln und Erfahrungen mit der Familie, mit Hunden, in Asien, mit Unterwäsche (keine getragene, aber dafür mit der Produktion selbiger), allen Arten von Applegeräten und dem Lesen jeder Menge zwei- bis drittklassiger Literatur zu sammeln.
English
Since the community of my non german friends is growing I try to add as often as possible my contribution to ruin the english language.
Windows 7
Seit gestern habe ich auf meinem Blechtrottel Windows 7 installiert. Erstens ist es umsonst, zweitens ist sieht es ganz flott aus und drittens ist es Ersatzbefriedigung, da ich meinen neuen Mac erst im Sommer aufbauen will. Also bislang sind die Erfahrungen auf meiner alten AMD64 3000+ Maschine (1 GB Speicher, Nividia 7500 GraKa) ganz erbaulich. Läuft recht flott, konnte schnell eingerichtet werden und sieht nett aus. Nur meine Webcam (Hercules Webcam Deluxe) konnte nicht überredet werden, mit dem Windows 7 was anzustellen. Alles im allem erfreulich, aber Apple bleibt vorne.
Apple
Achja, also Apple und ich. Irgendwann Mitte 1985 habe ich als Schüler an der TU Braunschweig gejobbt und für irgendeine Buchgesellschaft zusammen mit Sonja Winkler Bücher verkauft. Und da stand er: Der erste Macintosh meines Lebens. Ich habe den ganzen Tag, also wenn ich nicht grade Bücher verkauft habe, an der Kiste rumgespielt und war begeistert. Im Vergleich zu meinem 64er war das eine ganz andere Welt. Und diese Welt habe ich dann 1993 mit einem Performa 475 nach Hause geholt. Seitdem schwöre ich auf Apple und erzähle immer wieder gerne die Geschichte, wie Alex seine Diplomarbeit dreimal schreiben mußte, weil er Windows nicht davon überzeugen konnte, nicht zwischen ihm und dem akademischen Grad eines Diplom-Kaufmanns zu stehen. Achja, mein Mac hat nicht einmal die Grätsche gemacht und ich konnte in einem Schwung (also zwei Tage und Nächte komplett durchgearbeitet. Danke nochmal an Chrissi und Burkhard für das zweischichtige Korrekturlesen!) meine Diplomarbeit schreiben. Dann gab es noch eine kurze mit einem PC, also genau genommen zwei PC und dann gab es ein feines weißes Macbook. Auch ein perfektes Gerät, welches bislang ca. 4 Weltumrundungen mitgemacht hat. Ohne Zicken! Achjj, dazwischen gab es dann ipod Nano (1st Gen), ipod 80 GB (5.5 Gen), ipod shuffle (2nd Gen), ipod touch (16 GB, 1st Gen) und zum Schluß noch das iPhone (3G). So langsam wird es Zeit für ein Dankesschreiben von Steve Jobs!
English
I've installed Windows 7! I really did this and while I did this I've posted the Legend of Apple and me. No further translation necessary. I'll quit everything related to computers, gadgets and SAP as soon as the nobel price commitee is bright enough to write, memorize and pronounce my name.
Saturday, February 10, 2007
Neuigkeiten zum Thema IPOD..
Aber jetzt war erstmal Kaufrausch angesagt. Erstmal von Technisat den Digicorder S2 erlegt. Damit klappt dann das Aufnehmen der TV Sendungen endlich. Und außerdem hat das Gerät eine "timeshift" - Funktion, damit Jojo und Jakob erstmal ins Bett gebracht werden können und wir nicht um viertel nach 8 den Anfang verpassen. So..und nun brauchte es natürlich eine mobile Festplatte: Trekstor Datastation Maxi z.ul mit 200 Gaggabyte. Das Teilchen kann man auch gut ins Netzwerk einhängen und per USB an den S2 hängen. Damit war dann die Aufnahmeseite geklärt. Auf der Abspielseite mußte es dann der iPod Video mit 80 GB sein. Apple hat bei mir seit Performa 475 Zeiten einen Stein im Brett und der iPod Nano hat ja auch schon ein Jahr auf den Buckel und konnte bislang voll überzeugen. Den iPod gekauft und dann die Frage nach dem notwendigen Zubehör geklärt. Also erstmal eine vernünftige Dockingstation, dann auf jeden Fall eine Tasche (wegen der kratzempfindlichen Oberfläche) und ein Netzteil zum aufladen, wenn man unterwegs ist.
Dockingstation: Hier waren die Logitech Audiostation Express und JBL OnStage in der engeren Wahl. Die Logitech Audiostation Express hat dann den Zuschlag bekommen, da bei Amazon die Rezensionen besser waren und mir gefiel, daß ich das Teil notfalls mit Batterien fahren kann. Also bestellt, zügig bekommen und nach dem ersten Hören sehr überzeugt. Die Bässe rocken und die Höhen sind schön transparent. Für den Trip nach Bangkok vielleicht ein wenig zu voluminös, aber hier am Schreibtisch genau am rechten Platz. Klarer Kaufbefehl..kost so um die 70 Eurosen.
Tasche: Wie schon gesagt, daß Leben ohne Tasche ist nicht die bevorzugte Lebensform des iPods. Beim Nano gab es gleich ein Ganzkörperkondom und für den den 80er war ich lange am suchen. Zum einen, weil viele Taschen noch auf den 5te iPod-Generation abgemessen sind und zum anderen sollte es schon was hübsches sein. Also fiel die Wahl wie schon so oft in der Vergangenheit auf eine Tasche von Krusell. Da habe ich die letzten Jahre auch immer meine Telefoninos drin verstaut und habe nun die passenden Adapter aus dem Multiadapt überall rumliegen. Die Tasche paßt perfekt an den 80er, ist eher ein wenig zu eng als zu weit (das Thema Ganzkörperkondom hatten wir ja oben) und ist sehr nobel im Auftritt. Allerdings taugt das Teil nicht dazu, den iPod ohne Abziehen in die Dockingstation zu stellen. Kleines Minus, aber wohl unvermeidbar. wichtiger ist da die Frage, wo die Ohrhörer hin sollen. Ich wickle die so gut es geht um die Frontklappe. Sieht nicht sehr stylisch aus, aber was soll es. Ich baue mir vielleicht mal ein Gestell an die Seite dran.
Software: So, nun zum eigentlich interessanten. Schließlich soll der iPod ja schön mit Videos gefüttert werden. Musik ist ja mit iTunes sofort drauf und zwar komplett..80 Gigabyte reichen einfach für alles.
Für die Videos habe ich zur Zeit zwei Quellen: Den Digicorder S2 und YouTube. DVD's habe ich bislang noch nicht in Bearbeitung.
Für die Filme vom Digicorder S2 habe ich bislang folgende Freeware am Start:
ProjectX SimpleGUI Addon (http://lostech.lo.funpic.de/rippack/DigiCorder2_Rip_Pack.html)
SUPER (http://www.erightsoft.net/SUPER.html)
ProjectX arbeitet sich recht flott durch die Filme und erzeugt aus dem Satellitenmitschnitt die entsprechenden MPEG - Dateien. Diese werden dann mit SUPER auf iPod - Format umgerechnet. Das dauert ein wenig länger und hier habe ich dann auch gerne mal den Rechner über Nacht laufen lassen. Tipp: Man achte drauf, daß SUPER nicht nach 4 Stunden wegen dem Überschreiben einer schon im gleichen Verzeichnis vorhandenen Datei nachfragt. Dann läuft über Nacht nicht mehr viel. Demnächst will ich dann mal den Videora iPod Converter (http://www.videora.com/en-us/Converter/iPod/) ausprobieren.
So, und nun zu meinem Lieblingsthema: YouTube! Wahnsinn, was man da alles finden kann. Und natürlich immer im Rahmen des Urheberrechts. Also mein persönlicher Favorit ist ja der Moers: Link. Und so witzigen Sachen will man ja auch mal mitnehmen. Und zwar am besten dem YouTube - iPod Konverter: Link
Wednesday, February 07, 2007
Weiter gehts..
- Mit Lokalanästhesie den Ellenbogen operieren lassen und selber zunähen
- Kaufbefehl: IPOD Generation 5.5 mit 80 Gigabyte (das Wort muß man einfach ausschreiben)
- Vorbereitung auf Bangkok, Thailand und Damenunterwäsche
- Trainingsplan für den nächsten Halbmarathon
- Das Suchen und Finden der nächsten Familienkutsche
- Googlemail und Google Kalendar - endlich geht das auch bei mir
Ich hoffe mal, dass die nächsten 2 Tage ein wenig Zeit zum schreiben ist.
Sunday, July 30, 2006
Monday, July 10, 2006
Sandkastengespielin
Antje ist zwar ihr Leben lang vor mir weggelaufen, es trieb sie über Osterode nach Offenbach, Wiesbaden und New York, aber irgendwie haben wir es immer wieder geschafft uns über den Weg zu laufen. Naja, und nun in der Blüte unseres Lebens haben wir uns fast dauerhaft auf ca. 70 km Entfernung wieder angenähert. Jetzt, da ich nicht mehr die Windeln vollmache, sondern selbige bei meinen Söhnen wechsle. Und nachdem sich unsere Eltern Zeit ihres Lebens auch nur maximal einmal im Jahr getroffen haben, machen wir es irgendwie genauso. Also wenn Antje mal Kinder haben sollte, dann sollte es die nächste Generation genauso machen.
Und wenn das Wort "Sandkastengespielin" jemals im Duden auftauchen sollte: Erzählt allen davon, daß ich es erfunden habe :-)
Friday, July 07, 2006
Kaufbefehl

Casio Exilim Z 600
Sodelle, da isse endlich: Eine kompakte "immerdabei" Kamera, welche auch was kann!
Ich wollte ja nach meinen Fehlversuchen mit Minolta X21 und Pentax Optio 60 nicht mehr dran glauben, daß es eine "immerdabei" Kamera gibt, welche meinen Ansprüchen genügt. Und nun steht sie auf meinen Schreibtisch. Ich bin begeistert von den ersten Testaufnahmen und dem ersten Video. Also für runde 220 €urosen auf Amazon den Kaufbefehl geben und nach einem Tag die kleine, geile Schwarze (!) in die Hand nehmen.
Fettes Brot und andere
Was hört Frank gerne? Fettes Brot zum Beispiel. "Emanuela" ist eine klare Gemütsaufhellung. Und natürlich Kettcar. Gute, ehrliche norddeutsche Musik. Und natürlich Ärzte. Und da Bela B. - zum Beispiel mit "Goldenes Handwerk". Und nun? Was sahen meine trüben Augen? Alle auf einem Song, in einer Kapelle! Zum Hören und Gucken..sehr geile Musik zum verbrennen seiner Autofahne.
H Ö R B E F E H L
G U C K B E F E H L
Wednesday, July 05, 2006
Beilngries und andere Parties..
Endlich habe ich mal ein neues Motto:
"Solve unsolved problems innovatively"
Endlich mal was anderes, als "carpe diem". Fiel mir während der Suche nach einem Missionstatement für die IT Abteilung meines Arbeitsgebers ein. Wollte leider keiner haben. Entweder weil die alle wußten, daß das Motto auch nur geklaut ist oder weil es alles Nerds sind, die nichts unter 100 Zeilen Programmcode akzeptieren. Wie auch immer: Frank war auf Strategieworkshop und hat wider erwarten nicht die Erleuchtung bekommen, sondern im Kreis von erstaunlich kooperativen und offenen Kollegen richtig was erarbeitet. Eigentlich dachte ich ja, daß mich dieser Workshop dazu inspiriert, was über Managementwindmühlen zu schreiben. Aber Beilngries war Windmühlenfreie Zone.
Gerries Party
Die Bilder und Videos von Gerries Party sind online.Link
Kaufbefehl! Neue Kamera
Meine große optische Enttäuschung, die Pentax Optio 60, hat es geschafft bzw. hinter sich. Immer ein wenig zu unscharf, zu langsam, zu sehr scharfzeichnend, hat diese Scherbe mich dazu genötigt, die Firma Amazon anzuweisen, mir alsbald eine Exilim Z600 zu schicken. Mal schaun, ob die Testergebnisse halten, was sie versprechen.
Juhuuu..
Sunday, June 25, 2006
Soviel zum Thema Diskontinuum
Don Quijote
Ich habe letztens entdeckt, daß ein Kollege von mir eine Uhr mit Don Quijote Motiv trägt. Was denken Kollegen, welche eine Don Quijote Uhr tragen? Zählen sie mit der Uhr die Stunden bis zur Rente und legen sich nie wieder mit Windmühlen an? Oder fühlen sie sich als Sancho Panz(s)a? Jedenfalls schwingt ein bisschen Frust mit, oder?
England und Golf
Man höre und staune. Erstens habe ich letzte Woche nach 8 Jahren mal wieder auf die Insel geschafft und zwar wieder nach Birmingham. Und zweitens bin ich dort zum golfen gekommen. Hierbei hat sich mein Kollege Steve sehr verdient gemacht. Und voller Stolz kann ich behaupten, einen US Kollegen in Grund und Boden gepitcht und geputtet zu haben. Okay, es war nur ein Pitch & Putt Course (also alle Löcher Par3) und auf einem normal langem Kurs wäre ich eingegangen, aber den US Kollegen habe ich trotzdem mit 42 zu 49 weggepitcht. Nebenbei gab es da noch Projektarbeit, aber dazu später mal was. In meiner Managementbibel wird England in dem Kapitel erwähnt, in dem es darum geht, ohne ausreichende Vorbereitung super vorbereitet auszusehen.
Stadtlauf

Achja, wenn wir schon bei sportlichen Erfolgserlebnissen sind: 0:59:44. Und zwar auf 10.000 Meter, ihr Stubenhocker! Und mit Endspurt. Und 5000 anderen Läufern und Läuferinnen, welche alle schneller waren als ich ;-) Und von den 5000 kannte ich sogar drei! Bärbel, Obi und Gerry sind auch mit gelaufen. Sie konnten zwar zum Teil nicht auf mich warten, aber im Ziel sahen wir uns alle wieder und freuten uns fast alle über einen gelungenen Lauf. Fotos dazu gibt es auf franzlik.info
Literarischer Nachlaß
Es gibt ja ab und an Momente, in denen man daran denkt, was man seinen Lieben, also in meinem Fall meiner Frau und meinen drei Jungs, mal vermacht, wenn einen zum Beispiel beim 10.000 Meter Lauf mal die Pumpe stehenbleibt. Ich laufe zwar, damit das nicht so schnell passiert, aber man weiß ja nie. Jedenfalls habe ich letzte Woche in England so einen Moment gehabt. Was hinterläßt man den seinen bzw. was hätte man selbst gern im Nachlaß gehabt? Also ich will meinen drei Helden jeweils ein Buch schreiben. Oder zumindestens eine Loseblattsammlung mit Lebensweisheiten, witzigen Geschichten, welche wir erlebt haben und erleben werden und was mir sonst noch so alles einfällt. Soll ich das im Rahmen dieses Blogs erledigen? Nee, das gucken meine Jungs ja noch nicht an und außerdem geht das in den nächsten 60 Jahren, in denen ich noch schreiben können will, eh ins Nirvana. Also mal wieder Füller und Papier raus. Und für jeden eine Kladde. Und wenn es ganz toll wird, dann kann ich es ja veröffentlichen und kassier dann das Geld, was meine Jungs für ein Luxusstudium brauchen. Oder Barbara und ich für einen Altersruhesitz in Italien und das Wohnmobil für unsere Europatournee.
Tuesday, May 23, 2006
Windmühlen und Projektmanagement

Die letzten zwei Tage ging es in Neubrandenburg ("newburningcastle") um das PP Projekt. Interessanteste Diskussion: Warum gehen Ingenieurprojekte wie der Drei Schluchten Staudamm gut und soviele IT Projekte den Bach runter? Zum Beispiel weil der Kunde nicht mit einer Vorstandsentscheidung zwangsbeglückt wird, sondern so ein Ingenieurteil auch wirklich haben will. Und das ist eines der Probleme bei der IT: Der Kunde bzw. besser der Anwender ist zufrieden und glücklich und auf einmal kommt so ein blödes Projektteam und macht die ganze Ruhe kaputt. Daten überprüfen, Prozesse zeichnen, sich Fehler in diesen Prozessen vorwerfen lassen: IT Projekte machen dem Anwender keinen Spaß. Und was machen die dummen Entwickler? Beklagen sich über fehlende Anwenderstützung, schlechte Altdaten und so weiter. Irgendwie sind Anwender doch als Riesen verkleidete Windmühlen. Und ist nicht jeder IT Projektleiter ein Don Quijote, der von Sancho Panza beraten wird? Ich muß das mal mit meinen Sanchos besprechen.
Sunday, May 21, 2006
Windmühlen..
Jetzt aber..

Nachdem ich über das Bild mit dem Ritter von der traurigen Gestalt gestolptert bin, habe ich mich gefragt, warum ich als Kind mehr über Don Quijote wußte, als ich es heute weiß. Und überhaupt: Aus Don Quijote kann man doch eigentlich eine Managementparabel ableiten. Das größenwahnsinnige Topmanagement, welche Windmühlen mit Riesen verwechselt und den bodenstämmigen Angestellten, der nur Windmühlen sieht. Das hat doch Parallelen zum Beruf, oder? Das müßte man direkt mal gedanklich durchdringen. "Management by Don Quijote" - dagegen war " Nieten in Nadelstreifen" doch ein Flop.

